Blackjack-Begriffe & Glossar
Blackjack hat sein eigenes Vokabular — manches davon offensichtlich, manches Casino-Jargon. Dieses Glossar definiert die Begriffe, die man tatsächlich am Tisch hört und in unseren Leitfäden sieht, klar und nach Thema gruppiert.
Grundbegriffe
- Blackjack (Natural)
- Ein Ass plus eine beliebige Zehner-Karte bei den ersten beiden Karten — die beste Hand, normalerweise mit 3:2 ausgezahlt.
- Überkaufen (Bust)
- Ein Handwert über 21, der sofort zum Verlieren führt.
- Unentschieden (Push)
- Ein Gleichstand mit dem Dealer; der Einsatz wird zurückgegeben.
- Harte Hand
- Eine Hand ohne Ass oder eine, bei der das Ass als 1 zählen muss, um nicht zu überkaufen.
- Weiche Hand
- Eine Hand mit einem Ass, das als 11 zählt, sodass sie mit einer weiteren Karte nicht überkaufen kann — z. B. ein Soft 17.
- Starre Hand
- Ein harter Gesamtwert von 12 bis 16 — zu niedrig, um sicher zu sein, aber überkauft bei einer 10.
- Pat Hand
- Eine Hand von 17 oder mehr, bei der man normalerweise hält.
Spieleraktionen
- Ziehen (Hit)
- Eine weitere Karte nehmen.
- Halten (Stand)
- Den aktuellen Wert behalten und den Zug beenden.
- Verdoppeln (Double Down)
- Den Einsatz für genau eine weitere Karte verdoppeln — siehe wann man verdoppelt.
- Teilen (Split)
- Ein Paar in zwei Hände aufteilen, jede mit eigenem Einsatz — siehe wann man teilt.
- Aufgeben (Surrender)
- Die Hälfte des Einsatzes für ein schlechtes Blatt aufgeben — siehe Aufgeben.
- Versicherung (Insurance)
- Eine Nebenwette darauf, dass der Dealer ein Blackjack hat, angeboten wenn er ein Ass zeigt — siehe Versicherung.
- Even Money
- Eine garantierte 1:1-Auszahlung, die für ein Blackjack angeboten wird, wenn der Dealer ein Ass zeigt — gleichwertig mit dem Nehmen von Versicherung.
Karten & Tisch
- Aufkarte
- Die offene Karte des Dealers.
- Lochkarte
- Die verdeckte Karte des Dealers.
- Schuh (Shoe)
- Das Gerät, das die mehreren Decks im Spiel hält und ausgibt.
- Penetration
- Wie tief in den Schuh der Dealer austeilt, bevor er mischt — tiefere Penetration hilft Kartenzählern.
- First Base
- Der Sitzplatz links vom Dealer, der zuerst handelt.
- Third Base
- Der Sitzplatz rechts vom Dealer, der zuletzt vor dem Dealer handelt.
- Schneidekarte (Cut Card)
- Eine farbige Karte im Schuh, die markiert, wo neu gemischt wird.
Regeln & Auszahlungen
- H17 / S17
- Ob der Dealer bei einem Soft 17 zieht oder hält. S17 ist besser für den Spieler.
- DAS
- Double After Split — eine Regel, die das Verdoppeln nach dem Teilen erlaubt.
- ENHC
- European No Hole Card — der Dealer nimmt nur eine Karte, bis die Spieler fertig sind, was Doubles und Splits beim Dealer-Blackjack riskiert.
- 3:2 / 6:5
- Das Blackjack-Auszahlungsverhältnis. 3:2 ist Standard; 6:5 ist für den Spieler deutlich schlechter.
- Hausvorteil
- Der langfristige mathematische Vorteil des Casinos — etwa 0,5 % bei einem guten Spiel. Siehe Gewinnchancen.
Strategie & Vorteilsspiel
- Grundstrategie
- Der mathematisch optimale Zug für jede Hand — siehe den Strategie-Leitfaden.
- Kartenzählen
- Das Verhältnis von hohen zu niedrigen Karten verfolgen, um einen Vorteil zu gewinnen — siehe Kartenzählen.
- Laufende Zählung
- Die rohe kumulative Zählung der bisher gesehenen Karten.
- Wahre Zählung
- Die laufende Zählung geteilt durch die verbleibenden Decks — die Zahl, die für Einsätze und Abweichungen verwendet wird.
- Abweichung (Index-Position)
- Abweichen von der Grundstrategie basierend auf der Zählung — siehe Abweichungen.
- Einsatzspanne
- Das Verhältnis zwischen dem Mindest- und Höchsteinsatz eines Zählers.
Häufige Fragen
Was ist Unentschieden beim Blackjack?
Ein Unentschieden (Push) ist ein Gleichstand — dein Handwert entspricht dem des Dealers. Keine Seite gewinnt: dein ursprünglicher Einsatz wird einfach zurückgegeben. Beachte, dass einige Varianten wie Pontoon und Double Exposure Gleichstände zugunsten des Dealers werten statt einem Unentschieden zu geben.
Was ist Überkaufen beim Blackjack?
Überkaufen (Bust) bedeutet, dass der Gesamtwert einer Hand über 21 geht, was sofort zum Verlieren führt. Wenn man überkauft, verliert man den Einsatz sofort, selbst wenn der Dealer später auch überkauft — deshalb handelt der Spieler immer zuerst.
Was bedeutet „weich" beim Blackjack?
Eine weiche Hand enthält ein Ass, das als 11 zählt, sodass sie mit der nächsten Karte nicht überkaufen kann (das Ass kann auf 1 sinken). Zum Beispiel ist Ass + 6 ein „Soft 17". Eine Hand ohne flexibles Ass, wie 10 + 7, ist eine „harte" Hand.
Was ist die Lochkarte?
Die Lochkarte ist die verdeckte Karte des Dealers. Die offene Karte ist die „Aufkarte". In den meisten amerikanischen Spielen schaut der Dealer bei der Lochkarte nach Blackjack, wenn er ein Ass oder eine 10 zeigt; in europäischen Spielen (kein Hole Card) nimmt der Dealer die zweite Karte erst, nachdem die Spieler gehandelt haben.