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Wann sollte man beim Blackjack teilen?

Wenn man zwei Karten desselben Rangs erhält, kann man sie in zwei separate Hände teilen. Richtig eingesetzt, verwandelt das Teilen schlechte Hände in gute und erhöht den Vorteil, wenn der Dealer schwach ist. Die Regeln sind leicht zu merken — und zwei davon ändern sich nie.

Was Teilen ist

Beim Teilen wird ein Paar — zwei Karten desselben Werts — in zwei unabhängige Hände aufgetrennt, jede mit einem Einsatz in Höhe des ursprünglichen. Der Dealer gibt jeder neuen Hand eine zweite Karte, und man spielt sie einzeln aus. Das Teilen ist der einzige Zug, der es erlaubt, mehr Geld zu setzen und einem schlechten Startwert zu entkommen.

Die zwei Regeln, die sich nie ändern

  • Asse immer teilen. Ein Paar Asse ergibt zusammen eine schwache 2 oder 12, aber geteilt werden es zwei Hände mit je 11 — die beste Basis beim Blackjack. (Hinweis: Geteilte Asse erhalten in der Regel nur je eine Karte.)
  • 8er immer teilen. Ein Paar 8er ergibt 16, die schlechteste Hand im Spiel. Das Teilen macht aus einer furchtbaren Hand zwei vernünftige Hände mit je 8 — selbst gegen eine starke Dealer-Karte verliert man damit weniger.

Und die Paare, die man niemals teilen sollte: 10er (eine gewinnende 20), 5er (eine starke 10 — stattdessen verdoppeln) und 4er (eine gute 8 — einfach ziehen).

Die vollständige Paar-Teiltabelle

PaarTeilen gegen DealerSonst
A, AImmer
10, 10NiemalsHalten (ist eine 20)
9, 92–6, 8, 9Halten vs. 7, 10, A
8, 8Immer
7, 72–7Ziehen
6, 62–6Ziehen
5, 5NiemalsVerdoppeln (als 10 behandeln)
4, 45–6 (wenn DAS)Ziehen
3, 32–7Ziehen
2, 22–7Ziehen

Bereiche gelten für ein Standard-Multi-Deck-Spiel. „DAS" bedeutet, dass Verdoppeln nach dem Teilen erlaubt ist, was einige Splits erweitert. Die genauen Schwellenwerte sind in der vollständigen Grundstrategie-Tabelle zu finden.

Kostenlos üben

Teilentscheidungen kommen ständig vor, daher lohnt es sich, sie so lange zu trainieren, bis sie automatisch laufen. Spiel ein paar Hände in unseren kostenlosen Blackjack-Spielen und beobachte, wie das Teilen von Assen und 8ern die Ergebnisse in einer Sitzung verändert — ohne Geldeinsatz.

Häufige Fragen

Wann sollte man beim Blackjack teilen?
Asse und 8er immer teilen. 10er, 5er und 4er niemals teilen. 2er, 3er, 6er und 7er gegen eine schwache offene Dealer-Karte teilen (ungefähr 2 bis 7), 9er gegen alles außer 7, 10 oder Ass teilen, und ein Paar 5er als Hard 10 behandeln und stattdessen verdoppeln.
Sollte man jemals 10er teilen?
Nein. Ein Paar 10er ergibt 20 — eine der stärksten Hände im Spiel und nahezu sicher ein Gewinn. Das Teilen bricht einen fast garantierten Gewinner in zwei schwächere Hände auf. Die Grundstrategie teilt niemals 10-wertige Karten.
Warum teilt man immer Asse und 8er?
Zwei Asse ergeben zusammen entweder 2 oder 12 — beides schwach — aber geteilt werden sie zu zwei Händen mit je 11 als Startpunkt, der stärksten Basis beim Blackjack. Ein Paar 8er ergibt 16, die schlechteste Hand im Blackjack; das Teilen gibt zwei Hände mit je 8 als Start, was deutlich besser als eine 16 ist. Beides wird unabhängig von der Dealer-Karte geteilt.
Was bedeutet „Verdoppeln nach dem Teilen" (DAS)?
Verdoppeln nach dem Teilen (DAS) ist eine Regel, die es erlaubt, nach dem Teilen eine Hand zu verdoppeln. Wenn DAS erlaubt ist, wird das Teilen wertvoller, daher teilt die Grundstrategie einige weitere Paare (z. B. 2er, 3er und 6er) gegen eine breitere Palette von Dealer-Karten.