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Soft 17 beim Blackjack

„Soft 17" ist einer der wichtigsten Begriffe an einem Blackjack-Tisch — er erscheint auf dem Tischfilz als Dealer-Regel und verändert, wie man die eigene Hand spielt. Hier erfährst du, was ein Soft 17 ist, warum „Dealer zieht auf Soft 17" deine Chancen beeinflusst und wie man es richtig spielt.

Soft- vs. Hard-Hände

Ein Soft 17 ist eine Hand mit dem Wert 17 und einem Ass, das als 11 gezählt wird — meistens Ass + 6. Das Wort „weich" (Soft) bedeutet, dass die Hand ein Ass enthält, das derzeit 11 wert ist und sicher auf 1 fallen kann, sodass die Hand mit der nächsten Karte nicht überkaufen kann.

Vergleiche zwei 17er: Ass + 6 ist ein Soft 17 — zieht man eine 10, wird das Ass 1 für eine Hard 17 (kein Überkaufen). 10 + 7 ist eine Hard 17 — zieht man eine 10, überkauft man mit 27. Diese Flexibilität ist genau der Grund, warum Soft-Hände aggressiver gespielt werden. Siehe Kartenwerte für die Erklärung, wie das Ass zwischen 1 und 11 wechselt.

Die Dealer-Regel: H17 vs. S17

Jeder Blackjack-Tisch folgt einer von zwei Regeln, wie der Dealer ein Soft 17 spielt:

  • S17 — der Dealer steht auf allen 17ern, einschließlich Soft 17.
  • H17 — der Dealer zieht bei Soft 17 eine weitere Karte, um zu verbessern.

H17 ist schlechter für den Spieler. Der Dealer darf auf ein Soft 17 ziehen und hat damit zusätzliche Chancen, 18, 19, 20 oder 21 zu erreichen, was den Hausvorteil um etwa 0,2 % erhöht. Die Regel steht auf dem Tischfilz — „Dealer muss auf Soft 17 ziehen" oder „Dealer steht auf allen 17ern." Bei sonst gleichen Bedingungen den S17-Tisch wählen.

Wie man das eigene Soft 17 spielt

Wenn man selbst ein Soft 17 hält, gilt die einfache Regel: nie einfach stehen. Da man mit einer weiteren Karte nicht überkaufen kann, sollte man immer versuchen zu verbessern:

  • Verdoppeln bei Soft 17 gegen einen Dealer mit 3, 4, 5 oder 6.
  • Ziehen bei Soft 17 gegen jede andere Dealer-Upcard (2, 7, 8, 9, 10, A).

Auf einem Soft 17 zu stehen ist einer der häufigsten Anfängerfehler — man lässt eine einfache Verbesserungsmöglichkeit ungenutzt. Das vollständige Raster für alle Soft-Hände findet sich in der Grundstrategie.

H17 verändert die Grundstrategie leicht

Wenn der Dealer auf Soft 17 zieht, verschieben sich einige eigene Züge hin zu mehr Aggressivität — zum Beispiel wird das Verdoppeln von 11 gegen ein Ass und das Verdoppeln von Soft 19 gegen eine 6 korrekt. Die Unterschiede sind gering, aber die Strategie an die Tischregel anzupassen, holt das letzte Quäntchen Vorteil heraus. Beide Regelsets können kostenlos in unseren Blackjack-Spielen ausprobiert werden — Varianten wie Double Deck verwenden H17, während Vegas Strip S17 nutzt.

Häufige Fragen

Was ist ein Soft 17 beim Blackjack?
Ein Soft 17 ist jede Hand mit dem Gesamtwert 17, bei der ein Ass als 11 gezählt wird — am häufigsten Ass + 6. Es heißt „weich" (Soft), weil das Ass auf 1 fallen kann, wenn man eine hohe Karte zieht, sodass die Hand mit der nächsten Karte nicht überkaufen kann. Eine 17 ohne flexibles Ass (z. B. 10 + 7) ist eine Hard 17.
Was bedeutet „Dealer zieht auf Soft 17"?
Es ist eine Tischregel, oft als H17 abgekürzt, die den Dealer verpflichtet, bei einem Soft 17 eine weitere Karte zu ziehen, statt zu stehen. Die entgegengesetzte Regel S17 lässt den Dealer auf allen 17ern stehen. H17 hilft dem Dealer, stärkere Hände zu erreichen, und erhöht den Hausvorteil um etwa 0,2 % — S17-Tische sind besser für den Spieler.
Sollte man bei Soft 17 ziehen oder stehen?
Ein Soft 17 immer verbessern — nie einfach stehen. Bei Soft 17 gegen einen Dealer mit 3 bis 6 verdoppeln und gegen alle anderen Dealer-Upcard ziehen. Da das Ass vor dem Überkaufen schützt, verschenkt man beim Stehen auf Soft 17 einfache Chancen auf eine bessere Hand.
Ist H17 oder S17 besser für den Spieler?
S17 (Dealer steht auf Soft 17) ist besser für den Spieler. H17 gibt dem Dealer zusätzliche Chancen, ein Soft 17 in 18, 19, 20 oder 21 zu verwandeln, was den Spieler ungefähr 0,2 % im Hausvorteil kostet. Beim Wählen eines Tisches einen mit „Dealer steht auf allen 17ern" bevorzugen.